Politischer Showdown bei Maischberger: Wagenknecht contra Merz löst Debattensturm aus

In der gestrigen ARD-Talkshow kam es zum hitzigen Schlagabtausch über Russland-Politik und Waffenlieferungen. **Sahra Wagenknecht** kritisierte scharf die Position von **Friedrich Merz** zur Ukraine-Krise

20. November 2024 , 00:06  •  236 ansichten

Politischer Showdown bei Maischberger: Wagenknecht contra Merz löst Debattensturm aus

In der gestrigen ARD-Sendung “Maischberger“ entwickelte sich eine kontroverse Debatte über die deutsche Ukraine-Politik. Sahra Wagenknecht vom BSW kritisierte den CDU-Chef Friedrich Merz für sein Russland-Ultimatum als nicht-durchdacht

Das ist geradezu lächerlich: Wir haben keine Atomwaffen

Wagenknecht zur Merz-Forderung

Der Oktober-Vorschlag von Merz zur Taurus-Lieferung sorgte für heftige Diskussionen. Ein BSW-Parteifreund postete daraufhin einen umstrittenen Tweet der Politiker vorwarf “Kinder an die Front“ schicken zu wollen; Wagenknecht verteidigte diese Aussage als logische Konsequenz

Die Gäste-Liste umfasste hochkarätige Politik-Vertreter:
* Katrin Göring-Eckardt (Grüne)
* Martin Schulz (SPD)
* Sahra Wagenknecht (BSW)
* Julie Kurz (ARD)
* Bärbel Schäfer
* Hannah Bethke

Göring-Eckardt warf ihrer Kontrahentin vor Putins Drohungen auf den Leim zu gehen: “Was er will ist dass wir Angst haben“. Das kürzliche Telefonat zwischen Scholz und Putin wurde von allen Seiten begrüßt – wobei Martin Schulz betonte dass der Kanzler keine Genehmigung aus Kiew brauche

Zur SPD-Kanzlerfrage äußerte sich Schulz zurückhaltend meinte aber die Entscheidung müsse “in den nächsten Stunden“ fallen. Die ARD-Korrespondentin Julie Kurz sieht kaum Chancen für Scholz während Bärbel Schäfer warnte vor dem “Verheizen“ von Boris Pistorius als Alternative

Beim Thema Thüringen erklärte Wagenknecht dass ihre Partei bei Koalitionsverhandlungen nicht “billig zu haben“ sei; man wolle keine Ampel-ähnlichen Verhältnisse wo man sich die ganze Zeit bekämpft